Share

Historie

Historie

01

Bogefabrik Historie

Mit der Erfahrung von mehr als 100 Jahren gehört die BOGE KOMPRESSOREN Otto Boge GmbH & Co. KG zu den ältesten Herstellern von Kompressoren und Druckluftsystemen in Deutschland. Das Unternehmen ist einer der Marktführer. Ob High Speed Turbo-Kompressoren, Schraubenkompressoren, Kolbenkompressoren, Scrollkompressoren, komplette Anlagen oder einzelne Maschinen – BOGE erfüllt unterschiedlichste Anforderungen und höchste Ansprüche. Präzise und qualitätsbewusst.

Das international tätige Familienunternehmen beschäftigt 800 Mitarbeiter, davon rund 470 am Stammsitz in Bielefeld, und wird von Wolf D. Meier-Scheuven und Thorsten Meier geführt. Seinen internationalen Kunden bietet BOGE mit zahlreichen Verkaufsbüros und Tochtergesellschaften einen umfassenden Service.

Das Unternehmen liefert seine Produkte und Systeme in weltweit mehr als 120 Länder.

Historisches Büro in der Alten Bogefabrik

02

Eine Zeitreise

2017

Internetseite

alte-bogefabrik.de wird gestartet

2016

Zurück zu den Wurzeln II

BOGE Marketing-Services ziehen in einen Fabrikteil

2006

Umbenennung

Offizielle Umbenennung in Alte Bogefabrik (Anbringung des neuen Fabrikschildes)

2002

Zurück zu den Wurzeln I

Die BOGE Anwendungsentwickler beziehen die obere Etage.

1999

Forum Bielefeld

Das Forum findet hier ein neues Zuhause.

1998

Umbau

Umbau der Fertigungshallen zu separaten Räumen

1988

BAJ

Ehemalige Verwaltung- und Produktionsbereiche werden durch den Verein BAJ genutzt.

1985

Umzug nach Jöllenbeck

Boge verlegt den kompletten Betrieb nach Jöllenbeck. Auf über 17.500m² befinden sich nun die gesamte Produktion und die kaufmännische Verwaltung.

1975

Wolfgang Meier-Scheuven übernimmt die Geschäftsführung in 3. Generation

Wolfgang Meier-Scheuven ist im Unternehmen seines Onkels Ernst Thomas groß geworden. Schon seine Ausbildung zum „Maschinen-Schlosser-Praktikanten“ machte er bei Boge. Nach seinem Studium zum Maschinen-Ingenieur setzte sich seine Beschäftigung als Konstruktions-Ingenieur fort. Nach und nach übernahm Meier-Scheuven Verantwortung. Zunächst zuständig für die Produktentwicklung, danach im Vertrieb und schließlich als Prokurist. In den sechziger Jahren zog sich Ernst Thomas immer mehr aus dem Tagesgeschäft zurück, bis er 1975, im stolzen Alter von 80 Jahren, die Geschäftsführung an Wolfgang Meier-Scheuven übergibt.

1974

BOGE schraubt

1972 begann die Entwicklung von Schraubenkompressoren. Schon auf der darauffolgenden Hannover Messe 1973 stellt BOGE den ersten Schraubenverdichter vor. Die mehrjährige Entwicklungsarbeit, hin zu einem kompletten Programm von Schraubenkompressoren von zunächst jeweils 10 Maschinen, hat sich gelohnt: Boge hat es geschafft, einen neuen Kundenkreis zu erschließen und so den Umsatz erheblich zu steigern.

1974

Erweiterung

Erweiterung der Fertigung am neuen Standort Jöllenbeck.

1973

Neues Werk und Produktion in Jöllenbeck

Über ein Inserat in der Lokalpresse fand BOGE 1971 das passende Grundstück für einen Fabrikneubau in Jöllenbeck. Am Standort in der Meller Straße waren alle Kapazitäten ausgeschöpft. Die Grundsteinlegung erfolgt im Sommer 1973. Etwa 100 BOGE-Mitarbeiter aus der Montage und der technischen Entwicklung beziehen 1974 die 7.500 m² Produktionsfläche und führen die Erfolgsgeschichte nun von hier aus weiter.

1963

Aufstockung

Aufstockung des Verwaltungsgebäudes

1960

100.000. Kompressor verlässt BOGE Fabrik

Mit einer Stammbelegschaft von über 250 Mann verlässt der 100.000 Kompressor das Werksgelände in der Meller Straße. Auf einem großen Betriebsfest feiern die Mitarbeiter mit Tanz und guter Laune den wirtschaftlichen Erfolg.

1955

Erweiterung

Erweiterung der Fertigungshallen

1952

Moderne Serienfertigung der neuen Generation an Industriekolben

Der Wettbewerb in Zeiten des Aufschwungs spornt die Firma Boge an. Alle Kraft wird jetzt in die Neuentwicklung von Kompressoren gesteckt. Es entstehen die Modelle K15, K25 und erstmalig auch Typen mit drei bzw. vier Zylindern, die angebotenen K35 und K45-Modelle. Außerdem stellt Boge Maschinen mit V-förmiger Zylinderanordnung her, die einen sehr ruhigen Lauf der Maschinen garantieren. So stellt sich das Unternehmen der Konkurrenz erfolgreich entgegen.

1952

Erfolg durch weitsichtige Personalpolitik

Die Firma Otto Boge investiert kontinuierlich in das Betriebsklima. Betriebsfeste und -ausflüge sind fester Bestandteil des sozialen Lebens im Unternehmen. 1952 geht es mit der gesamten Belegschaft in einem gecharterten Sonderzug auf eine zweitägige Reise in die rheinische Weinregion.

Die gute Stimmung spiegelt sich auch im wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens wider.

1945

Portrait Ernst Thomas

Seit 1922 war Ernst Thomas an der Seite seines Schwiegervaters Otto Boge im Unternehmen tätig. Als wichtigste Stütze, hat er Krisensituationen und Aufschwung miterlebt. Mit seinem kaufmännischen und vertrieblichen Geschick treibt er das Unternehmen stetig an. Nach dem plötzlichen Tod des Firmengründers Otto Boge hat das Unternehmen in ihm einen erfahrenen und zukunftsorientierten Nachfolger. Ernst Thomas wartet nicht auf bessere Zeiten, sondern erschafft sie sich selbst. Der Nachholbedarf in der Nachkriegszeit ist groß. Boge nimmt zügig wieder die Produktion auf – bereits einen Tag nach der Währungsreform wird der erste Kompressor gekauft und bar bezahlt.

1938

Kompressoren gehen nach Übersee

Die Bielefelder staunen: Beim innerstädtischen Boge-Standort werden große Kisten mit dem Zielort „Honkong“ verladen. Auch in Übersee ist die innovative Technik von Boge begehrt.

1937

Todesanzeige Westfälische Zeitung – Fabrikant Otto Boge

„Im Alter von 59 Jahren ist am Heiligen Abend der Fabrikant Otto Boge an einer Lungenentzündung gestorben und aus seinem Wirkungskreis gerissen worden, den er sich aus eigener Kraft geschaffen hatte. Der Verstorbene ist ein geborener Bielefelder und hat die Werkzeug- und Kompressorenfabrik Otto Boge gegründet. In harter Arbeit hat er das Werk aus kleinen Anfängen zu seiner jetzigen Bedeutung geführt. In diesen Tagen ist der Fabrikbetrieb durch den Ankauf eines Grundstücks in der Meller Straße erheblich erweitert worden, um den wachsenden Anforderungen genügen zu können. Alle, die mit dem Verstorbenen in Berührung kamen, schätzten ihn als eine zielstrebige Persönlichkeit von edler Gesinnung und lauterem Charakter.“ (Westfälische Zeitung)

1937

Bewegender Abschied von großem Bielefelder Unternehmer

Leider erlebt der Gründer Otto Boge den Umzug in die neue Fabrik nicht mehr. Durch lange Aufenthalte auf der zugigen Baustelle zieht er sich eine schwere Lungenentzündung zu und stirbt am 24.12.1937. Mit großer Bestürzung nimmt die Belegschaft Abschied.

1937

Umzug in die Meller Straße

Im Sommer 1937 starten die Bau- und Umbaumaßnahmen auf dem Grundstück an der Meller Straße. Die notwendige Vergrößerung der Fabrik unterstreicht das Wachstum des Unternehmens.

1934

Kundendienstwagen – immer in Kundennähe

Kunden direkt und persönlich zu betreuen liegt dem Bielefelder Otto Boge sehr am Herzen. Kleinere Reparaturen werden direkt vor Ort erledigt, geschulte und erfahrene Bezirksvertreter beraten die Kundschaft, wie Druckluft optimal zu verwenden ist. Im Vorführungswagen befindet sich eine Auswahl an Boge Kompressoren, Reifenprüfer und vieles mehr.

Die kompetente Beratung des Kundendienstes befeuert die Nachfrage nach Boge Produkten.

1929

Ablösung

Ablösung durch die Entwicklung + Fertigung von Kompressoren

1925

Otto Boge setzt auf Luft – erster Kolbenkompressor geht „vom Band“

Mit dem Ausbau der Infrastruktur für die Motorisierung benötigen Tankstellen und Reparaturwerkstätten nun Kompressoren, um die jetzt häufig auftretenden Reifenpannen zu beheben.

Diesen rasch wachsenden Markt im Blick leitet Otto Boge die nächste Erfolgsgeschichte des Unternehmens ein: Der erste Kolbenkompressor wird produziert. Die im Folgejahr konzipierte „Schnelldienst“ Kraftluftpumpe erweist sich als Dauerbrenner für die nächsten Jahrzehnte.

1924

Erweiterung

Erweiterung auf die Entwicklung + Fertigung von Motorrädern

1924

Berliner Automobil-Ausstellung – Bielefelder Unternehmen präsentiert neue Modelle

Das Otto Boge Motorenwerk präsentiert die Modelle „SM2“ sowie ein Kleinkraftrad mit 195 cm³, gedrosselt auf 2 PS. Auf der Automobil-Ausstellung, vom 10. – 18. Dezember 1924, können sich Interessierte ein eigenes Bild von den beliebten Boge-Modellen machen. Dass seine Motorräder starken Belastungen standhalten, zeigt wenig später Otto Boges erfolgreiche Teilnahme an der Deutschlandtour.

1922

Motorräder aus Bielefeld – Boge expandiert

Die Kommanditgesellschaft Otto Boge produziert jetzt neben den bekannten Spezialwerkzeugen und Türschließern auch erfolgreich Motoren und komplette Motorräder und firmiert als „Werkzeug- und Motorenfabrik“. Aufgrund der hohen Auftragslage und steigenden Umsatzzahlen wächst das Unternehmen von 51 auf 122 Personen.

1920

Neuer Geschäftszweig – Spezialwerkzeuge für Kraftfahrzeuge

Während seiner Stationierung in Russland entwickelt Otto Boge eine weitere geniale Geschäftsidee: Die Herstellung von Spezialwerkzeugen für die Kraftfahrzeugreparatur. Er erfindet die „Egalisierkluppe“. Damit ist die Reparatur der Kurbelwelle zeit- und kostengünstiger. Motoren müssen nicht mehr demontiert werden, komplizierte Schleifprozesse fallen weg. Weitere Spezialwerkzeuge folgen.

Der vorherige Kleinstbetrieb Otto Boge ist mittlerweile ein kleiner Industriebetrieb, spezialisiert auf den Vertrieb von Türschließern und das Herstellen von Spezialwerkzeugen. Das hat nicht nur steigende Beschäftigungszahlen zur Folge, sondern auch den Umzug in größere Räumlichkeiten in die Siechenmarschstraße 46 a.

1909

Das Handelsunternehmen Otto Boge

Der gebürtige Bielefelder Otto Boge interessierte sich schon in jungen Jahren für Technik. Auf eine Lehre zum Schlosser folgte die Ausbildung zum Dreher. Doch sein Erfindergeist und sein Mut zu unternehmerischem Handeln lassen ihn nicht zur Ruhe kommen: Gemeinsam mit seinem Bruder entwickelte er den bekannten und führenden „Original B.K.S. Türschließer“, den er seit 1907 in Bielefeld und Umkreis vertreibt. Hierfür gründet er am 7. November 1907 das Handelsunternehmen Otto Boge.

Seit nunmehr zwei Jahren begibt sich Otto Boge mit seinem Wagen täglich auf Verkaufsfahrt. Morgens machte er sich mit vollgepacktem Wagen auf den Weg und lässt nicht locker, bis am Abend das Fahrzeug leer gekauft ist. Laut Unternehmensauskunft sind mittlerweile ca. 2.000 B.K.S. Türschließer im Gebrauch.

1907

Unternehmensgründung durch Otto Boge

Zunächst Handel mit BKS Türschliessern und Entwicklung + Fertigung von Spezialwerkzeugen für Motoren.

03

Historische Bilder

Boge Druckluftsysteme

Die Firma Boge heute
Erfahren Sie mehr über die Gegenwart und Zukunft des Unternehmens…